Reisebericht: New York, Martha’s Vineyard & Cape Cod

Reisebericht von Janine Klaus-Mäder

Frank Sinatra sang einst «Und wenn ich es dort schaffe, dann schaffe ich es überall». Unzählige Menschen sind diesem Motto gefolgt, haben Geschichten zum Leben erweckt und New York zu dem gemacht, was es heute ist. Eine grossartige Stadt, welche sich täglich neu erfindet. Kaum ein anderer Ort auf dieser Welt weiss so sehr zu begeistern und erhellt schon allein vom Namen unsere Augen.

Auch wir wollten mal wieder Grossstadt Luft schnuppern und sehen, was sich in den letzten Jahren im Big Apple alles getan hat. Im Anschluss zum vollbepackten New York Aufenthalt haben wir uns für ein paar ruhige und relaxte Tage auf Martha’s Vineyard und Cape Cod entschieden.

Swiss brachte uns pünktlich nach New York JFK. Kaum tauchte aus dem gelben Taxi die Skyline von Manhattan auf, begannen unsere Augen zu leuchten und die Vorfreude stieg.

Eigentlich wollten wir unser Hotelzimmer im Hotel Edition nicht gleich wieder verlassen, denn zu spektakulär war der Ausblick von der 20. Etage über die Stadt, jedoch war unser New York Aufenthalt bis auf die letzte Minute verplant und so begaben wir uns, kaum angekommen, zum Abendessen ins Restaurant Le Coucou. Im Anschluss besuchten wir die Party eines Studienfreundes meines Mannes. Von seiner Wohnung aus erwartete uns ein grandioser Blick auf das nächtliche Treiben der Stadt und das Empire State Building.

Am nächsten Morgen schlüpften wir in unsere Turnschuhe und wappneten uns für einen ausgedehnten City Walk. Zur Stärkung ging es erst einmal ins Balthazar, bevor wir uns im Anschluss zu Manhatten Helicopters am East River Piers begaben. Obwohl wir schon einige Male in New York waren, haben wir die Skyline noch nie aus der Luft betrachtet. Dies sollte sich nun ändern und gegen Mittag startete unser spektakulärer Helikopter Flug den Hudson River hoch bis ans Ende vom Central Park. Ein unglaubliches und einmaliges Erlebnis! Zurück am Landeplatz warteten bereits unsere Freunde auf uns. Der Financial District hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Viele neue Restaurants, Bars und Shops haben in dieser Region eröffnet und so verbrachten wir erst einmal etwas Zeit bei einem Apéro, tauschten Neuigkeiten aus und freuten uns über das Wiedersehen. Im Anschluss spazierten wir über die Brooklyn Bridge nach Brooklyn. Von Dumbo hat man einen fantastischen Blick auf die Manhattan Bridge und dieses Fotosujet wollten wir uns nicht entgehen lassen. Von hier ging es weiter nach Williamsburg. Dieses angesagte Viertel in Brooklyn punktet vor allem beim jüngeren Publikum mit seinen schicken Boutiquen, trendigen Cafés und geschäftigen Restaurants. Abends schlenderten wir nach dem Abendessen durch Chelsea und das West Village, bevor wir den Tag bei einem Jazz Konzert in der «Bar Next Door» und einem anschliessenden «Schlumi» in der Library ausklingen liessen.

Am darauffolgenden Tag besuchten wir die High Lines. High Line ist eine 2.33 km lange, nicht mehr als solche genutzte Güterzugtrasse im Westen von Manhattan, die zu einer Parkanlage, dem High Line Park, umgebaut wurde. Viel Diskussionsstoff liefert das am Ende der High Line gelegene Projekt «Vessel». Ein aus Bronze, Stahl und Beton hergestelltes Bauwerk, das an einen Bienenstock erinnert und bald eröffnet wird. Weiter ging unsere Tour zum Oculus-Bahnhof. Auf den ersten Blick ist man sich nicht sicher, was diese weisse Konstruktion nun genau darstellen soll. Unsere New Yorker Freunde nennen ihn einen gefrässigen Truthahn, da es fast 4 Milliarden Dollar verschlungen hat. Der wohl teuerste Bahnhof der Welt. Ground Zero ist zudem kein Ort des Terrors mehr, sondern Gedenkstätte und Ort der Stille. Wo früher des World Trade Center und die Twin Tower standen, steht nun das National 9/11 Memorial. Wir schauen uns alles an, schlendern herum und lassen den 30 Grad heissen Oktober Nachmittag am Ufer des Hudson River ausklingen.

Bevor es zum Abschluss unseres New York Aufenthalts bereits wieder zum Flughafen geht, sind wir zum Frühstück im Mandarin Oriental verabredet. Vom Restaurant „Asiate“ geniesst man einen wunderschönen Blick über den Columbus Circle und den Central Park. Auch einen Cocktail im «The Office» sollte man sich abends nicht entgehen lassen.

Nun beginnt der ruhigere Teil unseres Urlaubs. Jet Blue bringt uns mit einem kurzen Flug von New York JKF nach Martha’s Vineyard. Die Insel, vor der Küste von Massachusetts gelegen, ist jeher bei Amerikas High Society wegen ihrer atemberaubenden Strände und Landschaften, Walbeobachtungstouren und Aktivitäten wie Radfahren, Kajakfahren und Golf beliebt.

Im Sommer platzt die Insel aus allen Nähten, aber im Oktober geht es beschaulicher zu und her. Wir schlendern in den kommenden Tagen durch das hübsche Städten Edgartown, stöbern in den Tante-Emma-Läden, erkunden die Insel per Fahrrad, besichtigen die Cottages in Oak Bluffs, geniessen einen einsamen Strandspaziergang von Aquinnah Cliffs nach Menemsha, bestaunen die schönen und teuren Anwesen, essen leckeren Seafood bei Larsens Fishmarket und erfreuen uns an einem romantischer Dinner bei Detente.

Per Fähre geht die Reise weiter nach Hyannis. Hier mieten wir am Hafen ein Auto und fahren ins charmante Dörfchen Chatham, wo wir die kommenden zweit Tage in einem schönen Inn verbringen. Die Gegend, nur einen Katzensprung südlich von Boston gelegen, besticht mit seinen Kilometer langen Stränden und einer abwechslungsreichen Natur. Auch ein Besuch des unkonventionellen Ortes Provincetown lassen wir uns nicht entgehen, welches an der Spitze des Kaps gelegen ist.

Die abwechslungsreichen Ferientage verflogen wie im Flug. Von Boston kehrten wir mit vielen schönen Erinnerungen und Eindrücken nach Hause zurück. Wir freuen uns schon jetzt auf das «nächste Mal», wenn es wieder heisst: «New York, New York, I want to wake up in a city that never sleeps»

 

 

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Janine Klaus-Mäder

Janine Klaus-Mäder

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